Der Hype um die Glaubenssätze

Beim Thema Glaubenssätze scheiden sich derzeit förmlich die Geister: den Einen sagt dieses Thema so `garnüscht´, die Anderen sind `hin und wech´ davon. Doch ist dieser Hype um Glaubens- Sätze berechtigt? In diesem Artikel werde ich dieser Frage auf die Schliche gehen 🙂

Glaubenssätze – was´n dat?

❇️Glaubenssätze sind innere Überzeugungen, die du in dir trägst. Du hast sie vielleicht deine ganze Kindheit über schön gehört, z. B. : „Du Volltrottel!“ oder „Trödelliese!“ oder aber durch bestimmte Erfahrungen angeeignet („Wenn ich auftrete, bin ich immer aufgeregt“). Solche immer wiederkehrenden ‚Nicknames‘ oder eben andere sich wiederholende Erfahrungen werden irgendwann zu unserer inneren Überzeugung, d.h. zu unseren Glaubenssätzen (‚Ich bin ein Trottel/Ich komme immer zu spät weil ich so trödel,…).

Wir generallisieren also unsere subjektiven Wahrnehmungen auf uns und unser Erleben, wodurch unser Handeln enorm geprägt wird.

Die am tiesten sitzenden Glaubenssätze sind jene über unsere Identität und unsere Zugehörigkeit. Hier ein paar Beispiele:

  • Ich bin nicht intelligent genug
  • Ich bin (immer) das Opfer
  • Ich verdiene es nicht, glücklich zu sein
  • Männer/Frauen sind schlecht
  • Ich bin nicht genug

Dabei lassen sich die meisten hindernden Glaubenssätze in 3 Kategorien einteilen:

  1. Hoffnungslosigkeit – Wenn du glaubst, dass das ersehnte Ziel unerreichbar ist, – ganz unabhängig, ob du die Fähigkeiten besitzt und einsetzt;
  2. Hilfslosigkeit – Wenn du glaubst, dass das Ziel prinzipiell zwar zu erreichen sei, aber dies nicht auf dich zutrifft;
  3. Wertlosigkeit – Wenn du glaubst, dass das Ziel für dich absolut unmöglich zu erreichen ist, weil du es nicht Wert bist.

Das Schwierige ist, diese Glaubenssätze zu entlarven, da sie außerhalb unserer Wahrnehmung – also im Unterbewußten – tief verankert sind. Und das Allerschwierigste: Wir hinterfragen sie gar nicht erst, weil sie uns so selbstverständlich sind wie der Regen in Deutschland! Schlimmer noch: wir verteidigen sie mit tiefster Überzeugung (ich bin eben so…!)!!!

Und jetzt die Gute Nachricht!

❣️ Das Gute jedoch ist: du kannst etwas daran ändern!!! Ja, du musst nicht damit ins Grab gehen, auch wenn es dir noch so unwahrscheinlich dünkt, dass du dich (bzw. deine Glaubenssätze) wirklich ändern kannst!

Du kannst deine Glaubenssätze selber entlarven, wenn du achtsam mit deinen Gedankengängen bist. Wenn du dich innerlich blockiert fühlst, steckt i.d.R. ein Glaubenssatz dahinter. Achte also auf Aussagen wie:

  • „Es macht zwar überhaupt keinen Sinn, aber…“
  • „Ich weiß nicht, was mich hindert,…“
  • „Das wäre einfach nicht ich, wenn…“
  • „Ich MUSS einfach…“
  • „Ich kann einfach nicht…“

Wenn du bewußter damit umgehst, kannst du anfangen, sie positiv zu überschreiben: Überlege dir das Gegenteil deines Glaubenssatzes, verbinde ihn mit einer Emotion (das wirkt stärker auf das Unterbewußtsein) und sag oder schreib all das mehrmals täglich auf.

Kleines Beispiel aus meinem Nähkästchen

Als Jugendliche hatte ich recht wenig Selbstbewußtsein, welches mir beim Traum, eine Geigerin zu werden, extrem im Weg stand. Mein russischer Geigenlehrer gab mir eines Tages den folgenden Tipp: schreibe jeden Tag 1-2 Seiten mit positiven Eigenschaften über dich auf und lese sie dir vor dem Spiegel laut vor! Auch und obwohl du nicht dran glaubst!

Gesagt, getan… Einen Monat später traf ich ihn in Italien bei einem Meisterkurs wieder, nahm die Geige in die Hände, fing an zu spielen und… Mein Geigenlehrer erkannte mich nicht wieder – er war einfach nur `baff´, wie selbstbewusst ich aufeinmal mein Instrument spielte!!! Ich war wohl nicht mehr wieder zu erkennen, mein ganzer Ausdruck hatte sich erheblich verbessert!…

Wirklich so einfach?

Ja, im Prinzip ist es das, alhamduliLlah! Das Schwierigste dabei ist jeddoch, seine eigenen Glaubenssätze zu erkennen. Dies bedarf einiger Übung, weil wir sie als so selbstverständlich im Unterbewußtsein abgespeichert haben. Und dann gilt es, dran zu bleiben, da es ca. 21 Tage benötigt, bis sich eine neue Einstellung manifestiert.

Die Glaubenssatzarbeit, meine neue Leidenschaft!

Als ich vor 2,5 Jahren aus einem tiefen Loch emporkroch und mithilfe von Coaching wieder das Licht sehen konnte (mit Allah´s Erlaubnis), wurde in mir die Leidenschaft entzündet, anderen Menschen ebenso helfen zu können. Wie Allah es so wollte, fand ich mich 1,5 Jahre später in dem NLP-Basic Kurs wieder, durch welchen ich mir erhoffte, meinem Traum ein Stück näher zu kommen (Was NLP genau ist, kannst du hier ausführlich nachlesen.)…

Allerdings lernte ich die von mir heiß ersehnte Glaubenssatz-Arbeit erst widerum 1 Jahr später, und zwar in meinem beginnenden NLP- Master Seminar, alhamduliLlah! Seitdem wende ich die dort erlernten Übungen fleißig an, mit denen man die hindernden Glaubenssätze wunderbar in positive umwandeln kann. Anfangs „musste“ mein Umfeld herhalten, inzwischen bin ich allerdings bereit, mit jeder Person zu arbeiten, die dies erwünscht (bevorzugter Weise Frauen) 🙂
👉 Wende dich also an einen Coach oder auch an mich, wenn du bestimmte Glaubenssätze ändern möchtest!

Ist der Hype also berechtigt?

Ich denke, diese Frage kannst du dir nun selber beantworten: ein eindeutiges JA! Denn was meinst du, wie weit du kommst, wenn du dich behindernde Glaubenssätze mit positiven ersetzen kannst?? Richtig- mehr, als du je für möglich gehalten hast!

In diesem Sinne wünsche ich dir, dass du all deine hindernden Glaubenssätze nach und nach ablegen wirst und so dein wahres Potential leben kannst!

Deine Khalisa V.

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