Die richtigen Prioritäten setzen

In letzter Zeit wurde mir bewusst, dass es enorm wichtig und auf Dauer unabdingbar ist, sich die richtigen Prioritäten im Leben zu setzen. Denn wenn man versucht, allem und jedem gerecht zu werden, ohne dabei das richtige Maß im Auge zu behalten, verliert man sich selbst in der dahinfließenden Zeit. Und nicht nur das- man vernachlässigt die wichtigsten Personen in seinem Leben!

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Aber wie setze ich die richtigen Prioritäten?

Dazu kannst du folgendes „3-Sparten-Programm“ anwenden: Zuerst einmal setzt du, je nach Wichtigkeit, 3 Prioritäts-Kategorien fest. Dabei ist die 1. Prioritäts-Klasse die Wichtigste. Sie beinhaltet deine wichtigsten Personen und Dinge, die du nicht vernachlässigen willst und solltest. Liste untereindander auf, wer und was da hinein gehört. Beispielweise Kinder, Ehemann, BESTE Freunde, Studium/Job, evtl. das Gebet oder Meditation.

Zur 2.Priorität gehören ebenso wichtige Dinge, die aber auch mal einen Tag warten können, wie z.B. Sport, Gesunde Ernährung (darf auch mal einer Ausnahme Platz machen!), andere Freunde.

Die 3. Priorität umfasst eher Hobbies, die variabel sind, z.B. Schach spielen, Nachrichten schauen, Fussball spielen, etc. Sie sind einem zwar wichtig, können jedoch locker verschoben werden, also hinten anstehen.

 

Die Aktivitäten

So, dass hätten wir schon einmal. Als nächstes schreibst du zu den jeweiligen Personen/Dingen die Aktivität(en) hinzu, welche diese Personen/Dinge erfordern. Was genau machst du mit den genannten Personen/Dingen aus deiner Prioritäts-Liste?Beispielweise müssen die eigenen Kinder umsorgt, bekocht, „bespaßt“ werden. Das Studium beinhaltet natürlich Lernen und Vorlesungen, etc.

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Die Häufigkeit

Neben die Aktivitäten kommt nun die „Häufigkeits-Sparte“: wie häufig muss ich mich um meine Kinder kümmern? I.d.R.täglich. Werde spezifischer- gehen sie in den Kindergarten oder zur Schule? Dann sind sie ja nicht 24/h bei dir. Ebenso hat das Studium weniger Vorlesungs-Zeiten als die eigentlichen „Lern-Zeiten“. Wieviel Zeit möchtest du mit deiner Ehefrau/-mann verbringen? Wieviel Zeit kann ich für meine Bekannten aufbringen? Lässt sich mein Social- Media Konsum auf bestimmte Zeiten einschränken?

Solche und ähnliche Fragen führen zu mehr Selbstreflexion und bewussterem Umgang mit der Zeit.

Gerade der Ehepartner muss nämlich häufig zurück stecken- hinter all den anderen `ach-so-wichtigen´Aufgaben, Problemen und Pflichten. Doch wenn wir Letztere in Kategorien einteilen, dann werden wir uns in Zukunft bewusst Zeit nehmen für die wirklich wichtig(st)en Dinge/Personen!

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Wie klappt es bei dir mit der Prioritätensetzung- müssen bei dir die Wichtigsten Menschen auch immer Verständnis aufbringen für dieses und jenes? Nimmst du dir bewusst Zeit für die Personen, von denen dein privates Glück eigentlich abhängt? Oder erwartest du extrem viel Toleranz und Verständnis von ihnen, sodass du ihnen das Gefühl gibst, nicht wichtig genug für dich zu sein?

Freue mich über jeglichen Gedankenaustausch und Tipps zu diesem Thema.

Seid lieb gegrüßt,

Eure Khalisa

PS: Vergiss´bei den obersten Prioritäten nicht, auch DICH mit einzuplanen 😉

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…nicht zu vergessen 😉

2 Kommentare

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